______________Buchtipps für Jedermann____

Auf dieser Seite möchte ich Dir eine kleine Auswahl lesenswerter Bücher vorstellen.

Die Bibel

Ein großes Weisheitsbuch über Gott, Glauben, Geschichte und Alltagsprobleme. Jeder kennt sie, doch die wenigsten haben sie wirklich gelesen. Die Bibel ist ein außergewöhnliches Buch, das nicht nur für Gläubige eine interessante Lektüre darstellt. Es ist das am weitesten verbreitete Buch der Welt. Man kann die Bibel auf unterschiedlichste Art und Weise lesen. Ihre Auswirkungen auf die Menschheitsgeschichte sind ungeheuer, im positiven wie im negativen Sinn. Jeder, der sich für Bücher interessiert, sollte zumindest einige Kapitel aus der Bibel gelesen haben.

Peter de Rosa: Der Jesus-Mythos

Peter de Rosa fordert in seinem Buch einen radikalen Bruch mit den in Dogmen und Lehrmeinungen erstarrten christlichen Kirchen und legt den Gläubigen nahe, sich wieder auf die Mythen des Christentums einzulassen. Ein äußerst fesselndes und mutiges Buch, das mit herkömmlichen Glaubensklischees gründlich aufräumt, um wieder einen Zugang zur ursprünglichen Spiritualität des Christentums zu finden.

Henri Le Saux: Die Spiritualität der Upanishaden

Der französische Benediktinermönch Henri Le Saux (1910-1973), der seine spirituelle Heimat in Indien fand, gibt hier einen verständlichen Einblick in die indische Mystik, wobei zugleich eine Verbindung zum Christentum hergestellt wird. Ein faszinierendes Buch, das einen nicht mehr loslässt.

Ken Keyes Jr.: Jetzt - Wann denn sonst?

Der Autor erzählt auf unnachahmlich friedvolle Art und Weise, wie es einem gelingen kann, sich selbst im Besonderen und das Leben im Allgemeinen bewusst kennen zu lernen. Ein Buch voller Weisheit und Liebe.

Eckhart Tolle: Stille spricht

Ein Buch, das wie Balsam auf der gestressten Seele des Lesers in unserer heutigen hektischen Zeit wirkt. Mittels kurzer Sinnsprüche beschreibt der Autor die unbändige Kraft, die aus friedlicher Stille hervorgeht.

Erich Fromm: Die Kunst des Liebens

Der millionenmal verkaufte Klassiker ist gerade in unserer oberflächlichen Zeit unbedingt lesenswert. Der Autor diskutiert die Liebe in all ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen und zeigt gleichzeitig die Ursachen für ihren Verfall in den westlichen Industrienationen auf.

Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein

Ebenfalls ein Millionen-Bestseller, indem der Autor dem Leser einen Spiegel vorhält und zeigt, was wir so alles unternehmen, um ja nicht glücklich zu sein. Ein absolut geniales, weil ungeheuer originelles Buch.

Thaddeus Golas: Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst

Dieses Buch erscheint auf den ersten Blick etwas "abgehoben", aber schon nach wenigen Seiten wird einem klar, dass es sich hier um ein geniales Werk handelt. Thaddeus Golas beschreibt die unterschiedlichen Bewusstseinsstufen des menschlichen Geistes und den Weg zu mehr Gelassenheit, Frieden und Liebe.

Keith Devlin: Das Mathe-Gen

Das "Wissenschaftsbuch des Jahres" von 2002 zeigt auf kurzweilige und verständliche Art und Weise, wie sich das mathematische Denken im Laufe der Menschheitsgeschichte entwickelte, und warum man Zahlen getrost vergessen kann. Ein tolles Buch, sowohl für Mathematikfreaks als auch für Mathematikgeschädigte.

Jostein Gaarder: Sofies Welt

Ein ebenso lehrreiches wie unterhaltsames Buch, das dem Leser die Geschichte der Philosophie als Krimi geschnürt unterbreitet.

Daniel Quinn: Ismael

Dieses Buch beschreibt auf faszinierende Weise die Weltentstehungsgeschichte aus kritisch-ökologischer Sicht. Daniel Quinn, ein ehemaliger Trappistenmönch, hat fünfzehn Jahre an seinem Roman gearbeitet. 1991 wurde er dafür mit dem Ted Turner Award ausgezeichnet, dem mit 500.000 Dollar höchstdotierten Literaturpreis Amerikas. Der preisgekrönte Roman lieferte auch die Idee zum Film "Instinkt", mit Anthony Hopkins, Cuba Gooding Jr., Donald Sutherland und Maura Tierney in den Hauptrollen.

Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer

In diesem wohl populärsten Buch des Nobelpreisträgers durchdringen sich Wirklichkeit und Symbol. Die berühmte Erzählung wird zum Gleichnis für eine von Mühsal und Mut gezeichnete Existenz, deren Sinn nicht erst durch äußere Erfolge zum Tragen kommen muss.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Schuld und Sühne

Ein verarmter Student begeht einen Doppelmord, um sich mit dem dadurch geraubtem Geld sein Studium zu finanzieren. Erst nach und nach wird er sich seiner Schuld immer mehr bewusst. Einer der großartigsten Romane, die jemals geschrieben wurden. Dostojewski beweist in seinen Romanen großes psychologisches Einfühlungsvermögen. Obwohl die Protagonisten in seinen Werken allesamt verzweifelte und rücksichtslose Menschen sind, so werden ihre Schicksale dennoch getragen von Dostojewskis unerschütterlichem Glauben an die erlösende Macht der Liebe. Seine Werke wurden zu seinen Lebzeiten völlig verkannt und abgelehnt. Erst nach seinem Tod erkannte man ihre immense Aussagekraft und Qualität.

Mitch Albom: Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen

Der alte Eddie kommt bei einem tragischen Unfall ums Leben. Anschließend kommt Eddie in den Himmel, der jedoch kein Paradies im eigentlichen Sinne ist, sondern vielmehr ein Ort der Bewusstwerdung über den Sinn unseres Lebens. Um diesen Sinn zu erkennen, begegnen ihm im Jenseits fünf Menschen, die mit seiner Lebensgeschichte eng verbunden sind. Eine ebenso poetische wie fantasievolle Geschichte, die einem das Herz aufgehen lässt.

Stuart Harrison: Der Schneefalke

Michael Somers findet eines Tages einen verletzten Falken im Wald. Durch die allmähliche innere Annäherung an das Tier, gewinnt er nach und nach seine bereits lange verschüttete Lebenszuversicht wieder zurück. Darüber hinaus gelingt es ihm, einem autistischen Jungen zu helfen. Eine wunderschön melancholisch erzählte Geschichte.

Eric-Emmanuel Schmitt: Oskar und die Dame in Rosa

Der zehnjährige Oskar leidet an Leukämie und weiß, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat. In der Klinik lernt er die ehemalige Catcherin Rosa kennen, die ihm rät, sich jeden noch verbleibenden Tag wie zehn Jahre vorzustellen. So erlebt Oskar tatsächlich ein ganzes Menschenleben. Ein ungeheuer kraftvolles Buch, das sich ohne falsche Sentimentalität der schlimmen Vorstellung über die unheilbare Krankheit eines Kindes auf einfühlsame Weise annimmt.

Rainer J. Hocher: Tot - gelebt

Der überwiegend authentische Bericht einer halbjährigen Weltreise, die tragischerweise mit einem Suizidversuch endet, ist an Spannung und lebensnaher Dramatik kaum mehr zu überbieten. Hochers Erzählstil ist sowohl von realistischer Authentizität als auch von einfühlsamer Poesie geprägt. Mit diesem nur scheinbaren Paradoxon versteht es der Autor, auf unnachahmliche Weise, dem Leser die tiefgründige Tragik seines Romans zu eröffnen. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Erich Fried: Es ist was es ist

Eines der schönsten und weisesten Lyrikbände, die je geschrieben wurden.