Der abgehalfterte Pianist Alexander Bach hält sich mit Auftritten in Hotelbars mehr schlecht als recht über Wasser und vegetiert sinnentleert und ohne soziale Bindungen vor sich hin. Sein Klavierspiel vor desinteressiertem Publikum ist für ihn schon längst ein monotoner Job geworden. Bei gelegentlichen Bordell- und Casinobesuchen versucht er, seine innere Leere zu vergessen. Schon seit geraumer Zeit spielt er mit dem Gedanken, seinem Leben ein Ende zu setzen. Als es ihm Ängste unmöglich machen, seinen Job weiter auszuüben, der sein letzter Anker gewesen war in diesem tristen Sein, beschließt er endgültig, sich zu töten. Doch auf der stillgelegten Eisenbahnbrücke, von der er sich stürzen will, geschieht mit ihm etwas Unfassbares: ihm werden auf der anderen Seite die schrecklichen Folgen eines finalen Sprunges aufgezeigt.
Dieses einschneidende Erlebnis verändert sein Leben. Er beginnt, sich mit der Frage nach Gott auseinander zu setzen und sich auf die Suche nach ihm und einem Sinn für sein Leben zu machen.
Wenige Wochen später, am Heiligen Abend, zieht es ihn nochmals zu der abgelegenen Eisenbahnbrücke hin. Doch als er dort ankommt, glaubt er, seinen Augen nicht zu trauen: nur wenige Meter vor ihm steht eine Frau, die sich in den Tod stürzen will ...
Der Pianospieler

ISBN 9783981224801
Im Autoren-Feder Verlag
(D) 10,90 €

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